Kaninchenzuchtverein R114
  Kaninchensprache
 
Kaninchensprache

Kaninchen haben verschiedene Ausdrucksweisen, um mit Menschen und Artgenossen zu kommunizieren. Ihre Körpersprache ist genau so von Bedeutung, wie die verschiedenen Laute, die ein Kanichen machen kann.

Verhalten:

Mit den Pfoten trommeln:
Ein Kaninchen trommelt mit seinen Pfoten auf dem Boden, wenn es Angst hat. Meist kombiniert das Kaninchen das Trommeln mit dem Männchenmachen, um besser sehen zu können.

Männchenmachen:
Erweckt etwas die Neugier eines Kaninchens, stellt sich dieses auf. So kann es besser sehen was um ihn rum geschieht. Die Ohren sind dabei aufgestellt.

Ducken:
Liegt das Kaninchen flach auf dem Boden mit weit aufgerissene Augen und atmet schneller, hat es Angst. Dabei sind seine Ohren dicht an den Körper gelegt. 

Vorstehender Oberkörper, sprungbereite Hinterpfoten:
In diesem Fall ist das Kaninchen bereit zum Angriff. Seine Vorderpfoten hat es nach vorne gesteckt und mit dem Hinterbeinen ist es bereit sofort loszuspringen. Meist grunzt es dabei (s.u.). 

Anstupsen:
Stupst Ihr Kaninchen Sie an, möchte es gerne Zuwendung haben. Oft sieht man diese "Stupserei" auch unter Artgenossen.

Mit dem Kopf schieben:
Manchenmal versucht ein Kaninchen auch einen Gegenstand oder Ihre Hand wegzuschieben. Dann möchte das Kaninchen in Ruhe gelassen werde, bzw. ist "genervt" von dem Gegenstand. Manchmal helfen die Kaninchen dann auch mit den Zähnen nach. 

Gegenseitiges putzen:
Kaninchen putzen sich gegenseitig. Es zeigt eine starke Bindung unter den Kaninchen und ist ein Zeichen von Symapthie. Auch Sie können von einem Kaninchen geleckt werden.

Laute:

Grunzen:
Ein Kaninchen grunzt, wenn es sein Unbehagen ausdrücken will. Auch im Kampf mit Artgenossen hört man diesen Laut. 

Fiepen:
Jungkaninchen fangen an zu fiepen, wenn sie alleine gelassen werden oder sie gerne Aufmerksamkeit haben wollen (z.B. wenn ihnen kalt ist oder sie hunger haben).

Brummen:
Ein Kaninchenmännchen brummt vor einem Geschlechtsakt, um die Aufmerksamkeit eines Weibchens zu erlangen. Auch direkt nach dem Deckakt stößt der Rammler diesen Laut aus. 

Zähnemahlen:
Das Kaninchen reibt seine Zähne aufeinander, wenn es in vollster Zufriedenheit schwelkt. Oft geschieht dies bei Körperkontakt mit Artgenossen oder dem Menschen. Wir können dieses Geräusch durch leichte Vibration spüren.

Kreischen:
Nur ein Kaninchen in Todesangst gibt Kreischlaute von sich!

Zähneknirschen:
Ein Kaninchen mit straken Schmerzen knirscht mit den Zähnen.

 
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